Stress Manager

Stress Manager

Stress Manager-App

Stress Manager schafft App-Hilfe gegen Stress

Die Deutsche Telekom stellt mit dem Stress Manager auf der CeBIT 2013 eine App vor, die anhand einer Stimmprobe erkennt, wie gestresst man ist, und für Hilfe sorgt. Die App wurde von den Telekom Innovation Laboratories sowie Feingold Technologies entwickelt und basiert auf der Analyse von 1,3 Millionen Aufnahmen.  

Nervös, niedergeschlagen, ausgebrannt – immer mehr Menschen klagen über zu viel Stress im Job. Termin- und Leistungsdruck, dauernde Unterbrechungen und Arbeit am Wochenende: 43 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland sind überzeugt, dass in den vergangenen zwei Jahren die Belastungen im Job zugenommen haben. Das ist das Ergebnis des "Stressreport Deutschland 2012", für den die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin bundesweit rund 17.000 Arbeitnehmer befragt hat.

Die Studie differenziert jedoch nicht zwischen den verschiedenen Arten von Stress und den Konsequenzen, die sich daraus ergeben. Unterschiedliche Stresssituationen wie Unruhe, Verärgerung oder Besorgnis wirken sich jeweils anders auf die Psyche und das Verhalten aus. Dabei gibt es durchaus viele Möglichkeiten, die innere Anspannung systematisch abzubauen. Die Deutsche Telekom und das Unternehmen Feingold Technologies haben diese Methoden in der App „Stress Manager“ zusammengefasst. Mit ihrer Hilfe können Nutzer mit einfachen Übungen ihren Stresspegel senken und ihr Wohlbefinden verbessern.
 

Stimme als Ausdruck der Gemütslage

Ähnlich wie Menschen in sekundenbruchteilen die Gemütslage einer Person am Stimmklang erkennen, registriert die App anhand der Stimmfrequenz verschiedene Stress- und Nervositätszustände. Das funktioniert, weil Muster in der Stimme bestimmten Gehirnaktivitäten entsprechen und diese mit emotionalen Zuständen verbunden sind.

Anhand einer Stimmprobe analysiert die App die aktuelle Belastungssituation, erkennt acht Stress-Typen und misst deren Intensität auf einer Skala von eins bis fünf. Passend zu den jeweils ermittelten Stresstypen bietet die App Hilfen für den Stressabbau aus einer internen Mediathek: Entspannungsübungen zum Nachmachen, Massagetipps, Entspannungsvideos, Songs oder Wohlfühl-Klänge.
 

Erfolgreiches Stressmanagement

Einige Unternehmen wie die Deutsche Post nutzen bereits erfolgreich seit einigen Jahren eine Trainingsversion der Technologie hinter dem Stress Manager. Die Analysefunktionen unterstützen Mitarbeiter dabei, schwierige Situationen zu meistern – zum Beispiel im Kundenkontakt oder vor wichtigen Terminen. Jetzt wurden die Funktionen weiterentwickelt, vereinfacht und in der App Stress Manager zusammengefasst. Neben Bereichen wie Vertrieb, Kundenservice oder Beschwerdemanagement können Betriebe ihren Mitarbeitern die App auch im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements zur Verfügung stellen. So lassen sich mit der App Burn-out-Signale frühzeitig erkennen, stressbedingte Gesundheitsrisiken und die daraus entstehenden Krankheitstage verringern sowie die Mitarbeiterzufriedenheit und die Produktivität erhöhen.  
 

Funktionsumfang

Die App existiert derzeit als Testversion mit einem eingeschränkten Funktionsumfang, der eine Stimmanalyse und passende Übungen bietet. Zukünftig bietet die App neben einer Tagebuchfunktion auch eine Erinnerungsfunktion, die Nutzer darin unterstützt Übungen regelmäßig zu absolvieren. Über erweiterte Sharing-Funktionen werden sich Daten austauschen lassen. Zum Beispiel mit Portalen oder im Rahmen einer sicheren Kommunikation mit Ärzten und Therapeuten.
Zukünftig können Mitarbeiter von Unternehmen oder Verbraucher die App auch direkt nutzen – zum Beispiel während eines Telefonats mit Kunden oder Freunden. Wichtig ist hierbei, dass während des Telefonats nur die Frequenzmuster der Stimme aufgezeichnet werden, jedoch keine Gesprächsinhalte.
 

App Stress Manager nutzen

Die Stress Manager App kann mit iPhones der Generation 4, 4S und 5 mit dem Betriebssystem iOS 6 oder höher genutzt werden. Eine Android-Version ist in Vorbereitung. Die App gibt es derzeit gratis für einen exklusiven Kreis als Testversion. Im Frühling wird es eine kostenlose Basisversion geben. Die Kosten für die Premiumversion mit erweiterten Funktionalitäten werden im mittleren einstelligen Eurobereich liegen. Nutzer der Basisvariante können das Angebot durch In-App-Käufe erweitern. Nutzer beider Versionen können Abos in der Mediathek abschließen.