Cloud Disruptions

Cloud Disruptions

 

Ziel ist es, in den Cloud Technologien-Entwicklungen zu identifizieren und mit anzustoßen, die das Potenzial haben, betriebliche Abläufe zu optimieren und völlig neue Angebote und Geschäftsmodelle zu schaffen. Die Etablierung einer modularen, Open Source-basierten IT-Architektur auf generischer Hardware mit voller Virtualisierung soll flexible Partnerschaften und schnelle Rollouts ermöglichen; dies ist Gegenstand der Projekte Multi-Purpose Appliance, T-Labs OpenStack Testbed und Silicon Valley Innovation Center (SVIC) Software Defined Networking. Cloud Enabling ist der Bereitstellung von Diensten und Lösungen direkt aus der Cloud und damit der Schaffung der Voraussetzungen für Application Hosting, vollautomatische IT und Desktop-as-a-Service gewidmet. 

Browser OS-Konzepte für Cloud-basierte Dienste einschließlich offener mobiler Ökosysteme und eines festeingebauten Browser OS werden im Firefox OS-Projekt weiter entwickelt; verschiedene Ansätze zur Cloudifizierung und Virtualisierung der Medien-Hardware  z.B. in dem Projekt virtual Set-Top Box. Ziel ist die drastische Senkung von Betriebskosten und die Sicherstellung schnellerer Innovationszyklen.  

Alle bereitgestellten Dienste der Deutsche Telekom AG unterliegen sehr strikten Sicherheitsanforderungen. Dazu wird jeder betriebene Server separat und individuell gegen äußere Angriffe abgesichert: Das Projekt „Security Automation“ von T-Labs, P&I (DBU Cloud Services) und Group Security Services ermöglicht nun erstmals die automatische Durchführung einer Basissicherung von Servern. Die Härtung integriert sich nahtlos in die für die automatische Bereitstellung verwendeten Tools Chef oder Puppet und wird als Chef Cookbooks und Puppet Module bereitgestellt, sowie für RedHat, Ubuntu, Oracle Linux und Debian getestet. Neben Kosten- und Zeitersparnis ist vorteilhaft, dass kleinere Projekte, die bislang kein Budget für eine ausreichende Härtung hatten, beispielsweise Testumgebungen, durch die günstige Bereitstellung der Härtung Sicherheit nach Konzernstandard erhalten. Ein weiteres Plus: Die Deutsche Telekom gewinnt einen umfassenden Überblick über die Serverkonfigurationen, da Server nach einem einheitlichen Standard gehärtet werden. Dieses Vorgehen erleichtert u.a. die Umsetzung von Compliance-Checks. Das Projekt wird als Open Source entwickelt und unter http://telekomlabs.github.io bereitgestellt.

Netzlösungen stagnierten lange Zeit in ihrer Entwicklung und waren unflexibel und unwirtschaftlich. Das SDN-Paradigma ermöglicht jedoch agile, flexible und äußerst kostengünstige Netzwerklösungen. Ziel unserer SDN- und NFV-Projekte ist die Entwicklung neuer rechenzentrumsinterner und ‑übergreifender Netzarchitekturen. Aus dem SVIC-Projekt Software Defined Wide Area Network ging das gemeinsame T-Labs-/T-Systems-Projekt VPN2Go hervor, ein Self-Service-Mechanismus für Administratoren von Unternehmensniederlassungen, mit dem diese ihre VPNs schnell konfigurieren und innerhalb von Minuten aktivieren können – derzeit dauern diese Vorgänge noch Tage oder Wochen. Dies steigert die betriebliche und wirtschaftliche Effizienz für T-Systems ungemein.
 
Network Function Virtualization (NFV) behandelt die Virtualisierung der Dienste von Schicht 4 bis Schicht 7 (L4-L7), z. B. Firewalls, Load Balancer und sogar Inhaltsübermittlung, um deren Bereitstellungs-, Verwaltungs- und Konfigurationsfunktionen zu vereinfachen und die Dienste wirtschaftlicher zu machen. Dies soll den Betreibern die Chance eröffnen, neue Einkommensströme zu erschließen. So können beispielsweise je nach den Anforderungen der Netzrichtlinie abhängig von der Netzauslastung zusätzliche Firewalls oder Load Balancer aktiviert oder deaktiviert werden. Ebenso können Streaming-Medien abhängig von Netzrichtlinien und auf der Basis der automatisch erkannten Servicequalität und Netzauslastung sowie anderen Faktoren von einem CDN-Knoten auf einen anderen umgeschaltet werden. Das SVIC und T-Labs Berlin haben bereits viele dieser Funktionen demonstriert. 

 

Innovationsfeld: IT & Cloud
 

 Cloud Disruptions

 

Ziel ist es, in den Cloud-Technologien Entwicklungen zu identifizieren und mit anzustoßen, die das Potenzial haben, betriebliche Abläufe zu optimieren und völlig neue Angebote und Geschäftsmodelle zu schaffen. Die Etablierung einer modularen, Open Source-basierten IT-Architektur auf generischer Hardware mit voller Virtualisierung soll flexible Partnerschaften und schnelle Rollouts ermöglichen; dies ist Gegenstand der Projekte Multi-Purpose Appliance, T-Labs OpenStack Testbed und SVIC Software Defined Networking. Cloud Enabling ist der Bereitstellung von Diensten und Lösungen direkt aus der Cloud und damit der Schaffung der Voraussetzungen für Application Hosting, vollautomatische IT und Desktop-as-a-Service gewidmet.

Browser OS-Konzepte für Cloud-basierte Dienste einschließlich offener mobiler Ökosysteme und eines festeingebauten Browser OS werden im Firefox OS-Projekt weiter entwickelt. Verschiedene Ansätze zur Cloudifizierung und Virtualisierung der Medien-Hardware (Set-Top Box) mit dem Ziel der drastischen Senkung von Betriebskosten und der Sicherstellung von schnelleren Innovationszyklen ohne Herstellerbindung und durch Verlagerung von Funktionen in die Cloud werden in den Projekten Virtual Set Top Box, Advanced Companion Feature for Entertain, Quality of Experience for Media, Cloud TV und TV Kernel verfolgt.

Innovationsfeld: IT & Cloud