EU Labs-Programm der T-Labs: Neue Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an der TU Wien

27.03.2017 - EU Labs-Programm der T-Labs: Neue Stiftungsprofessur „Data Intelligence“ an der TU Wien

 
V.l.n.r.: Michal Dunaj, Björn Hohmann (beide T-Labs), Rüdiger Köster (T-Mobile Austria), Hannes Werthner (TU Wien)

An der TU Wien wird eine neue Stiftungsprofessur für Data Intelligence an der Fakultät für Informatik geschaffen. Mit diesem zweiten Partnerinstitut findet das EU Labs-Programm der T-Labs eine erfolgreiche Fortführung.

T-Labs und T-Mobile Austria treiben gemeinsam mit der TU Berlin und der TU Wien die Planungen voran. Voraussichtlich ab 1. Oktober 2017 wird die auf 5 Jahre angelegte Stiftungsprofessur die Forschungsschwerpunkte „Information and Communication Technology“ und „Computational Science and Engineering“ der TU Wien verstärken. Angesiedelt an der Fakultät für Informatik, liegt der Fokus auf grundlagen- sowie anwendungsorientierter Forschung in den Bereichen Data Analytics und Intelligent Interaction.

 

Zukunft ist „data-driven“

Die Digitale Transformation produziert noch nie dagewesene Datenmengen, die Unternehmen vor neue Herausforderungen stellen. Hinter dem Begriff „Data Intelligence“ verbirgt sich das Know-how, diese Daten auszuwerten und aufzubereiten, um komplexe Entscheidungsprozesse zu vereinfachen. Tools wie Data Mining, Data Forecasting oder Network Analysis liefern Entscheidungshilfen für beispielsweise konkrete Geschäftsprobleme oder Investitionsfragen.

Auch auf Seite privater User kommen diese Methoden zum Einsatz, etwa bei Such-Empfehlungen auf Webseiten. Interaktionen oder Profile werden analysiert und mit Empfehlungssystemen kombiniert – Ziel ist es, Suchfunktionen für individuelle Bedürfnisse maßzuschneidern.

„Ich freue mich, dass wir mit dieser neuen Stiftungsprofessur die Zeichen der Zeit ernst nehmen und die Forschung im Bereich Data Intelligence verstärkt vorantreiben. Mit der Kombination von Statistik und Informatik geben wir künftigen Data Scientists das optimale Rüstzeug für die Digitale Transformation mit auf den Weg“, erklärt Hannes Werthner, Dekan der Fakultät für Informatik, die Intention des Kooperationsvertrages.

„Die Kompetenz der TU Wien zum Thema ‚Intelligente Technologien‘ und deren Gespür für die Industrie sind für uns ausschlaggebende Gründe für die Zusammenarbeit. Wir freuen uns, dass die TU Wien Teil unseres EU Labs-Programms wird und dass Kunden in Europa von innovativen, intelligenten Lösungen profitieren werden, die in enger Kooperation mit T-Mobile Austria und unseren top Forschungspartnern entstehen“, so Raimund Schmolze, Vice President bei den T-Labs.

Axel Küpper, Leiter des von T-Labs gestifteten Lehrstuhls „Service-Centric-Networking“ an der TU Berlin: „Ich freue mich, hier in Wien das Ergebnis unserer sorgfältigen Suche nach den richtigen europäischen akademischen Partnern zu sehen. Die TU Wien schließt sich gemeinsam mit ELTE in Budapest und der TU Berlin unserem Innovationsnetzwerk an. Wir erwarten Synergien im Wissenstransfer, Studentenmobilität und einen Beitrag zur europäischen Forschungsagenda – mit starker Unterstützung der Deutschen Telekom Gruppe als ein zuverlässiges industrielles Rückgrat.“

„Mobilfunk ist wesentlicher Motor der Digitalisierung und schafft an der Schnittstelle von Forschung und Industrie neuen Raum für Innovation“, sagt Rüdiger Köster, CTO T-Mobile Austria. „Die TU-Wien stellt mit ihrem Leitbild ‚Technik für Menschen‘, T-Mobile Austria mit dem ‚Wie-ich-will Prinzip‘ und die T-Labs mit ihrer Innovationskraft den Menschen und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt.“

 

Weitere Informationen:

Social Bookmarks („Soziale Lesezeichen“) sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern durch Gemeinschaftliches Indexieren erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmark-Netzwerke können neben dem Sammeln von Links und Nachrichtenmeldungen auch zum Sammeln von Podcasts oder Videos konzipiert sein.
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