T-Labs weiter auf Internationalisierungskurs

06.09.2016 - T-Labs weiter auf Internationalisierungskurs

T-Labs starten EU Labs-Programm

 Das Auditorium bei der Eröffnungsfeier an der ELTE Universität in Budapest
Erster Partner ist die ELTE-Universität in Budapest
Zusammenarbeit mit weiteren europäischen Partnern geplant

Die Telekom Innovation Laboratories (T-Labs), der zentrale Forschungs- und Entwicklungsarm der Deutschen Telekom, eröffnen heute in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Berlin ihr erstes Partnerinstitut in Ungarn. Das ist der erste Schritt im Rahmen des neuen EU Labs-Programms, mit dem die T-Labs ihre internationale Zusammenarbeit weiter ausbauen und ihr Expertennetzwerk stärken wollen. Zusätzlich zu den bestehenden Standorten in Berlin, im Silicon Valley und in Israel setzt die Telekom jetzt auch auf Kooperationsprojekte mit europäischen Partnerhochschulen. Der neue Lehrstuhl „Data Science and Engineering“ an der Fakultät für Informatik der Eötvös Loránd Universität (ELTE) in Budapest ist das erste Forschungsprojekt der T-Labs in Ungarn. Das Data Science and Engineering Lab startet zum Wintersemester 2016/17. Kooperationen mit weiteren europäischen Universitäten sind in Planung.

"Wir glauben an die Zukunft von Europa", so Christian von Reventlow, Innovationschef der Telekom. "Unser Ziel ist es, mit akademischen Talenten in ganz Europa zusammenzuarbeiten und damit unser internationale Kooperation im Bereich Forschung und Innovation weiter zu stärken. Unser neu angestoßenes EU Labs Programm der T-Labs hilft uns, diesen internationalen Gedanken weiter zu entwickeln."

Barna Mezey, Rektor der Eötvös Loránd Universität, stellt die gemeinsame Initiative in Ungarn in einen europäischen Kontext: "Erfolg kann nur von innovativen und langfristigen Investitionen kommen, die auf Kooperationen basieren. Dieses Projekt Datenwissenschaften und Datentechnik und die daraus entstehenden künftigen Bildungs- und Forschungsprogramme eröffnen eine neue Ära im Bereich der internationalen Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft."

Das Institut wird von Dr. Tamás Horváth geleitet und hat zunächst eine Laufzeit von fünf Jahren. Der inhaltliche Schwerpunkt liegt bei der Erforschung von wirtschaftlichen und umweltrelevanten Daten mit Hilfe von Mobilfunknetzen. Es sollen wertvolle Forschungsresultate generiert und innovative Datenprodukte entwickelt werden. Ziel ist es, mithilfe von Data Mining, künstlicher Intelligenz und Datenvisualisierung Lösungen für spezifische Herausforderungen zu erarbeiten. Der nächste Schritt umfasst dann die Programmierung und Umsetzung dieser Modelle auf verschiedenen Plattformen und in verschiedenen Architekturen. Die Fakultät für Informatik an der ELTE will dazu auch interdisziplinäre Forschungsteams von anderen Fakultäten beteiligen.

Das neue Institut wird eng mit dem Innovationsnetzwerk der Telekom in Ungarn zusammenarbeiten, insbesondere mit dem nationalen Netzbetreiber Magyar Telekom und der Technischen Universität Berlin. Das besondere an dem neuen An-Institut der T-Labs ist die Kombination aus drei ineinandergreifenden Elementen: von der Auswahl der Anwendungsfelder über die Analyse und Auswertung der entsprechenden Daten bis hin zur Implementierung der Modelle. Dieser Ansatz, der die gesamte Wertschöpfungskette abdeckt, schafft die Basis für erfolgreiche Forschungsergebnisse und innovative Datenprodukte.


Über die Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom ist mit über 156 Millionen Mobilfunkkunden sowie 29 Millionen Festnetz- und rund 18 Millionen Breitbandanschlüssen eines der führenden integrierten Telekommunikationsunternehmen weltweit (Stand 31. Dezember 2015). Der Konzern bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-basiertes Fernsehen für Privatkunden sowie ICT-Lösungen für Groß- und Geschäftskunden. Die Deutsche Telekom ist in über 50 Ländern vertreten und beschäftigt weltweit rund 225.200 Mitarbeiter. Im Geschäftsjahr 2015 erzielte der Konzern einen Umsatz von 69,2 Milliarden Euro, davon wurden rund 64 Prozent außerhalb Deutschlands erwirtschaftet.

 

Über die Eötvös Loránd Universität

Die Eötvös Loránd Universität ist die älteste Universität und die größte wissenschaftliche Einrichtung Ungarns mit dem breitesten Studienangebot des Landes. Mit über 100 Mitgliedern und einem starken Fokus auf R&D&I-Aktivitäten zählt die Fakultät für Informatik (FI) zu den angesehensten Fakultäten im Bereich Informatik weltweit. Die ELTE FI leitet die EIT Digital Budapest Associate Partner Group als einziger "EIT Digital"-Partner in Mittel- und Osteuropa.

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