
T-Labs Start-up wahwah.fm
Mit wahwah.fm kann jeder selbst zum Radiosender werden und seine Musikvorlieben teilen.
Musikhören bekommt ab sofort eine völlig neue Dimension! Stellen Sie sich vor, Sie sitzen im Park und können zur gleichen Zeit die gleiche Musik hören, wie eine andere Person, die sich auch gerade in Ihrer Umgebung aufhält. Gefällt Ihnen der Sound, schicken Sie der Person über Ihr iPhone eine Nachricht und abonnieren den Stream. Wollen Sie gleichfalls Ihre Musikvorlieben mit anderen teilen, erstellen Sie mit den Songs auf Ihrem iPhone einfach eine Playlist und gehen auf Sendung.
Solche gemeinsamen Musikerlebnisse sind ab sofort mit der neuen iPhone-App „wahwah.fm ONE“ möglich, die seit Mitte Juni weltweit im App-Store kostenfrei erhältlich ist. Die erste Version der App basiert auf der Songdatenbank des Dienstes Soundcloud. Hier lassen sich ausgewählte Titel herunterladen und zur eigenen wahwah.fm-Playlist auf dem iPhone hinzufügen. Wer also selbst zum Radiosender werden möchte, benötigt dafür ein Konto bei Soundcloud und kann dann seine Musikvorlieben anderen per Stream zur Verfügung stellen. Wichtig zu wissen: Ein Radiosender kann nicht zu jedem beliebigen Zeitpunkt von anderen Nutzern empfangen werden, er ist nur „on air“, solange sein Erschaffer gerade selbst die Musik hört.
“Mit wahwah.fm möchten wir es Menschen ermöglichen unterwegs gemeinsam Musik zu hören. Und das sowohl mit Personen, die man schon kennt, als auch mit zuvor unbekannten Personen. Es geht um eine neue Art Musik zu entdecken und zu erleben.”, fasst Philipp Eibach, Gründer von wahwah.fm, die Idee des sozialen Musiknetzwerkes zusammen. Seit circa einem Jahr stellt er wahwah.fm auf renommierten Festivals und Kongressen der Internetszene vor und hat bereits zahlreiche Preise gewonnen. Ursprünglich als Projekt der Telekom Laboratories entstanden, wird wahwah.fm nun als Berliner Startup im Rahmen des Entrepreneurs Program gefördert.
Pläne für die Zukunft gibt es genug, wie Philipp Eibach bestätigt: „Nach ONE wird es eine Vollversion geben, die neben Soundcloud auch die Einbindung anderer Musikquellen und somit eine nahezu unbegrenzte Auswahl spielbarer Songs ermöglicht.“ Darüber hinaus wird mit Hochdruck an einer App für Android-basierte Smartphones gearbeitet.