LTE-Advanced und darüber hinaus – T-Labs seit Anbeginn ganz vorne bei den Entwicklungen dabei

21.11.2013 - LTE-Advanced und darüber hinaus – T-Labs seit Anbeginn ganz vorne bei den Entwicklungen dabei


LTE Advanced Messaktion in Köln mit
intelligenten Antennensystemen

Die dynamische Erfolgsgeschichte des Mobilfunks geht weiter. Derzeit wird LTE, die vierte Generation der Mobilfunktechnologie ausgerollt - die Nutzer erhalten Geschwindigkeiten bis 150 Mbit/s verbunden mit extrem kurzen Reaktionszeiten. Und ein Ende der Entwicklungen ist noch nicht erreicht. Intensivere Nutzungen des mobilen Internets durch Smartphones, Tablets und Co. führen zu weiter steigenden Anforderungen an Qualität und Kapazität der Mobilfunknetze. T-Labs leisten dabei bereits seit 2008 zentrale Beiträge zur Weiterentwicklung von LTE (LTE Advanced) sowie inzwischen auch in Richtung der Folgegeneration „5G“.

Vorhandene Funkfrequenzspektrum müssen effizienter genutzt werden

In den nächsten Jahren wird LTE Advanced verfügbar sein. Neben einer Erhöhung der maximalen Datenraten mit Hilfe etwa von „Carrier Aggregation“, einer einfachen Maßnahme der Kombination verschiedener Frequenzbänder, geht es insbesondere darum, vorhandene Funkfrequenzspektrum effizienter zu nutzen. Dieses ist eine limitierte und daher sehr teure Ressource. Die Kapazität der Netze, also wie viele Nutzer in einer Fläche gleichzeitig mit einer definierten Mindestdatenrate versorgt werden können, muss zukünftig deutlich erhöht werden. Um das zu erreichen, ist die Reduktion von Interferenzen im Netz durch ein koordiniertes Senden und Empfangen der Signale benachbarter Basisstationen - genannt „Coordinated Multi-Point (CoMP) Transmission & Reception“ notwendig. Eine wichtige, aber sehr komplexe Maßnahme. T-Labs haben dazu gemeinsam mit dem Heinrich-Hertz-Institut bereits 2009 die weltweit erste Echtzeit-Implementierung im Feld demonstriert.


LTE Advanced Messaktion in Köln

Einsatz von „Small Cells“ und „Advanced Antenna Systems“zur Erhöhung der Kapazität

An Punkten mit besonders hohem Verkehrsaufkommen kann die Kapazität des Mobilfunknetzes durch die Installation sogenannter „Small Cells“, zusätzlich zu den vorhandenen Makrozellen, erhöht werden. Die Herausforderungen bei diesen sogenannten „HetNets“ besteht darin, die Funkzellen optimal hinsichtlich Ressourcenzuweisung und Interferenzmanagement zu koordinieren. Das gilt besonders, wenn Makrozellen und Small Cells im gleichen Frequenzband betrieben werden. Die T-Labs haben mit Hilfe von herstellerunabhängigen Simulationen das Potenzial von Small Cells intensiv untersucht und die Ergebnisse in einem Feldtest verifiziert. Die Ergebnisse daraus tragen maßgeblich zu einer konzernweiten Strategie zur optimalen Verwendung von Small Cells bei.

Auch durch intelligente Antennen Systeme wie „Multi User MIMO (Multiple Input Multiple Output)“ lassen sich die Kapazität und Qualität des Mobilfunknetzes deutlich erhöhen. Auch hier führen T-Labs simulative Bewertungen durch, die durch umfangreiche Feldtests in verschiedenen Outdoor- und Indoor-Szenarien ergänzt werden. So erproben aktuell T-Labs Kollegen in Zusammenarbeit mit verschiedenen Konzerneinheiten der Telekom zum ersten Mal die Leistungsfähigkeit von Higher Order MIMO Antennensystemen in Gebäudeinstallationen.

Jenseits LTE Advanced

Es wird erwartet, dass ab ca. 2020 die fünfte Generation von Mobilfunktechnologien („5G“) herangereift ist. Um diese Entwicklungen von Anfang an mitzugestalten, engagieren sich die T-Labs in einem großen europäischen Projekt mit Namen METIS.

Social Bookmarks („Soziale Lesezeichen“) sind Internet-Lesezeichen, die in einem Netz (Internet oder Intranet) mit Hilfe einer Browser-Oberfläche von verschiedenen Benutzern durch Gemeinschaftliches Indexieren erschlossen werden. Sogenannte Social-Bookmark-Netzwerke können neben dem Sammeln von Links und Nachrichtenmeldungen auch zum Sammeln von Podcasts oder Videos konzipiert sein.
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